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Am am 10. März 2007 fand im Clubraum, des SV Schwalbachs, in Elm-Sprengen (Saarland) das Seminar zur Felderstrategie mit IM Bangiev statt. Ich lasse die Teilnehmer dieses Seminars sprechen. Hier sind Auszüge aus den Emails, die bei Herrn Becking eingegangen sind.
Ulrich Meyer 65 Jahre DWZ 1800
Die Idee, den Alexander für ein Jugendtraining ins Saarland zu holen, war eine Spitzenidee. Herzlichen Glückwunsch dazu, denn diese Idee hätte ja auch dem SSV - Lehrwart oder A-Trainer - einfallen können. Ich habe den Vortrag sehr genossen, gut gedacht und arrangiert war:- die Idee und ihre Realisierung- die Erweiterung von 40 auf 60 Teilnehmer- die Erweiterung auf alle Interessenten, nicht nur Kinder- der Wochentag Samstag- die Vorbereitungen Beamer, Bestuhlung, Beköstigung, Teilnehmer- und Verzehrliste- die beiden Pausen; allerdings hätten die Kinder eine Art Tobpause gebraucht, sie wurden am Ende sehr unruhig. Weniger gut waren:- zu spätes Erscheinen des Ausrichters und des Referenten (erst 08.55 Uhr); richtig gewesen wäre 08.15 Uhr
Stella Sonnhalter 13 Jahre DWZ 1400
ich fand es gut und ich würde es auch gern wieder wiederholen! ich habe es so halbwegs verstanden und ich denk, wenn man es ganz versteht kann man mit der Felderstrategie besser spielen.
Daniel Weber aus der Pfalz 50 Jahre
Ich wollte Ihnen mitteilen, daß ich gestern einen sehr schönen Schachnachmittag bei Ihnen verbracht habe. Der Vortrag von A.Bangiev hat mir sehr gut gefallen. Falls so ein Vortrag nochmals geplant wird, wäre ich interessiert daran teilzunehmen.
Uwe Marburger 35 Jahre DWZ 1600
wenn man bei der Bangiev-Methode durchgestiegen ist, verbessert sich mit Sicherheit die Einschätzung der Stellung und damit die Findung der Kandidatenzüge. Ob man dann aber den richtigen dieser Züge ausfindig machen kann.... Mir ist bei der Methode aber nicht ganz klar, wie langfristig geplant werden kann. Z.B. dass ein Läufer ein bestimmtes Umwandlungsfeld beherrscht, wo dann auch die Bauernstruktur bereits frühzeitig eine Rolle spielt. Auch Fallen oder andere strategische Planungen sind m.M. nicht zu fassen, da ja Zug für Zug gedacht wird. Daher zweifle ich etwas, ob die Methode z.B. das Endspiel genügend berücksichtigen kann. Für die Partieanlage und das Mittelspiel scheint sie ganz OK. Auch für das Zwingen zum strukturierten Denken. Da man Herrn Bangiev nicht immer gut verstanden hat, z.T. auch Schrift an der Tafel, gemachte Verbesserungen wird wohl nichts anderes bleiben, als ein Buch darüber zu kaufen - oder einen weiteren Lehrgang mit ihm zu besuchen.
Eine Wiederholung würde ich begrüßen. Dann könnte man aber auch mal gespielte Partien von Teilnehmern analysieren. Dass die GMs soweit ja alles richtig machen, haben wir ja gesehen. Doch es gilt ja, Fehler und Fehldenken abzustellen. Ich kann im Augenblick noch nicht sagen, ob die Methode für Neueinsteiger / Anfänger / Kinder gut ist. Da gibt es ganz andere Defizite zu Anfang. Ein gewisses Grundverständnis sollte dann schon vorhanden sein. Grundsätzlich kann die Methode, soweit erfolgreich, dazu führen, dass teilweise die Eröffnungstheorie neu geschrieben werden kann. Bisherige Bücher und Theorien könnten komplett uninteressant werden. Auch interessant scheint mir, dass man ggf. auch Fritz aushebeln kann. Ein Schachprogramm, programmiert mit den Ideen Bangievs dürfte normalerweise auf eine Diskette passen und dann dürfte es für Fritz ziemlich eng werden.
Herbert Werth aus der Pfalz 50 Jahre
Es war eine "SUPER" Veranstaltung. Solltest du wiederholen. Nur brauchst du sicherlich noch ein paar Helfer. Mach weiter so.
Schirra Felix 11 Jahre DWZ 1082
Ich antworte im Namen von Felix Schirra. Er sagte mir es sei sehr schwer verständlich für ihn gewesen. Er hätte nur so zirka ein Drittel verstanden. Er fand es sehr gut, aber auch sehr anstrengend. Er würde beim nächsten Mal wieder dabei sein wollen, um dann, wenn er es nochmals hört, mehr zu verstehen. Für ihn war es viel besser, als langweilige Wiederholungen. Soweit meine laienhafte Wiedergabe seines Kurzberichts.
Bender Wolfgang 40 Jahre DWZ 1850
Was ich nur nicht verstehe, warum Bangievs Methode so kontrovers diskutiert wird. Er behauptet ja nicht, dass man NUR damit aus einem Schachzwerg einen Schachriesen machen kann. Rechnen muss man schon selber, denn über taktische Dinge, die in den Stellungen steckten, ging er mal lax drüber weg :)
Aber prinzipiell fand ich es sehr anregend, wie man strukturierter Stellungen auf strategische Aspekte hin mit Hilfe der Felder und
Steine analysieren kann. Fand das nicht schlecht.
Das Duell der Felder hab ich übrigens gewonnen heute :) (habe gegen Patrik Keller gespielt, der gestern morgen auch bei diesem Training gewesen war)
Huth Oliver 40 Jahre DWZ 1700
Die Grundideen sind ja ganz OK, ob es sich in eigenen Partien wirklich umsetzen lässt weiß ich nicht recht.Ich hab jedenfalls gestern gespielt wie immer, mich aber mehrmals dabei ertappt, über die Felderstrategie nachzudenken.
Sonja Noll 35 Jahre DWZ 1700
Ich glaube, die Gruppe war einfach zu groß. Besser ist es meiner Meinung nach, wenn nicht so viele Leute dabei sind. Dann kann man gezielte Fragen stellen, auf die der Trainer dann näher eingehen kann. Außerdem wäre es vielleicht besser, wenn bei der Beamer- Präsentation die weißen Steine unten sind. Ich war ganz wuselig vor lauter d5, e4, c7, f7 usw., alles uff dem Kopp gestand! Vermutlich ist die Felderstrategie gar nicht so schlecht, aber ich hab wohl einfach auf dem Schlauch gestanden.
Von Paul Grewenig mit Sohn
Ich wollte sagen, das es uns sehr gut gefallen hat und wir würden das jederzeit wiederholen, allerdings würde mir persönlich das Ganze mehr bringen, mit etwas weniger Pausen und mehr und langsameren Erklärungen in Verbindung mit etwas mehr Analysen und Gesprächen.
Von Herrn Purgahn mit Sohn
Ich finde den Ansatz interessant. Dem Vortrag konnten Robin und ich aber schlecht folgen, weil Herr Bangiev dauernd das projizierte Bild verdeckte (wenn man außen am Fenster saß). Wir haben deshalb inhaltlich einiges verpasst. Ich denke Herr Bangiev sollte bei seinen Vorträgen mehr die "modernen Segnungen" wie Powerpoint etc. nutzen und seinen Vortrag stärker strukturieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht beurteilen, ob seine Methode Substanz hat.
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