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Der Knock-out-Zug!

Ivanchuk,V - Karjakin,S  Amber Rapid Nice FRA (4), 18.03.2008 14.Dxe6+

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1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Lc4 Weiß (e4S>f5) stärkt die weißfeldrige Initiative gegen die Kontrollzone f7 6...e6 7.Lb3 b5 8.Lg5 Die weißen Felder e4,f5 sind angegriffen 8...Le7 9.Df3 es droht e5! 9...Dc7 ist gegen 10.e5 gerichtet 10.e5

Mit dem Angriffszug 10.e5! schlägt Weiß den taktischen Weg ein. Hier eine Sammlung von taktischen Stellungen aus Weißer Sicht.
 

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Strategiewechsel! Weiß verfolgt nun die d4S>e5, Weißfeldrige Initiative (Sf6, Be6 angegriffen) 10...Lb7 11.exd6 sichert das Feld e5 (d4S>e5) 11...Lxd6 12.De3 Die kritische Stellung der Variante 12...Lc5 Damit strebt Schwarz an, den Sd4 (Neben dem Einschlag auf e6 drohte dieser nach f5 zu gehen, oder sich gar auf b5 zu opfern) aus dem Verkehr zu ziehen. Wie sich jedoch in der Partie rausstellen sollte, lassen sich die konkreten Stellungsprobleme damit nicht lösen. [12...Le5!?] 13.0–0–0 Sc6
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Weiß (d4S>e5, weißfeldrige Initiative) soll versuchen, die Felder e5, f5 anzugreifen; Zielsteine: Be6, Sf6 [13...Lxd4 14.Txd4±] 14.Dxe6+! Ein Schlag aus heiterem Himmel! Es ist erstaunlich: dieser logische Zug (Be6 entfernt) ist eine Neuerung! Interessant anzumerken: "Fritz9" sieht das Damenopfer in weniger als 2 Sekunden. Man muss sich also über die recht späte Einführung in die Turnierpraxis wundern. Bisher wurde 14.Lxf6 gespielt. Man findet in der Datenbank auch eine Parte von S.Karjakin. [14.Lxf6 gxf6 15.Sd5 Dd8 16.c3 Sxd4 17.cxd4 La7 18.Sf4 Dd6 19.Sh5 0–0–0 20.Sxf6 Lxd4 0–1 Papa,S-Karjakin,S/Lausanne 2003] 14...fxe6 15.Sxe6 Weiß kontrolliert die wichtigen Zielfelder d7 und f7. Der König e8 wird nun zum Angriffsziel. Schwarz kann den starken Springer e6 kann nur mit der Dame beseitigen. Es handelt sich im Grunde um ein Figurenopfer für zwei Bauern und Öffnung der Zentrallinien. Auch die oberflächliche Analyse zeigt, dass Weiß ausreichend Kompensation hat. 15...De5 [Die Alternative ist 15...De7 16.Sd5 Sxd5 17.Lxe7 Scxe7 18.Sxc5 0–0–0 19.The1 g6 20.Te5] 16.Sxg7+ [16.The1 Dxe6 17.Txe6+ Se7] 16...Kf8 17.Se6+ Kf7
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Nun kommt Weiß in Vorteil.  [17...Ke8? 18.The1; 17...Ke7 18.The1 Lxf2 mit Chancen auf Ausgleich wegen der Möglichkeit 20...Sc4. 19.Txe5 Sxe5 20.Sg7 Sc4!] 18.The1 Dxe1 [18...Dxg5+ 19.Sxg5+ Kg6 20.Sce4] 19.Sxc5+ Kg6 20.Txe1 Kxg5 21.Sxb7
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Weiß ist klar im Vorteil Sd4 22.Sd6 Thf8 23.f3 b4 24.Sce4+ Sxe4 25.Txe4 Sxb3+ 26.axb3 a5 27.Tg4+ Kf6 28.Se4+ Ke5 29.Th4 a4 30.bxa4 Txa4 31.Sc5 Ta1+ 32.Kd2 Tg8 33.g3 Tf1 34.Ke2 Tb1 35.Txb4 Kd5 36.Se4 Kc6 37.h4 Th1 38.Tc4+ Kb6 39.b4 Td8 40.Tc5 Ta8 41.c3 Ta2+ 42.Ke3 Te1+ 43.Kf4 Tf1 44.Th5 Ta8 45.Th6+ Kb5 46.Sd6+ Ka4 47.Txh7 Kb3 48.Tc7 Td8 49.Sf5 1–0 Partie nachspielen
 
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