Methode
Rezensionen
Felderstrategie 2
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besprochen von Peter Schreiner – Juni 2005 Eine wichtige Besonderheit besteht darin, dass man nicht nur am Brett alleine spielt und selbständig die Entscheidungen treffen muss. Auch das häusliche Training wird in der Regel alleine durchgeführt. Egal welchen Bereich man trainiert oder für welche Trainingsmethode man sich entscheidet. Zwei Bestandteile gehören immer zum Schachtraining: Lernen und Trainieren.
Die Aneignung von generellem Schachwissen anhand von typischen Beispielen und Formationen ist für die Orientierung in eigenen Partien immens wichtig. Viele Positionstypen, z.B. Stellungen mit einem Isolani, sind sehr gut erforscht und die Kenntnis der typischen Strategien hilft ungemein, wenn solch eine Stellung auf das Brett kommt. Es ist also wichtig, so viel wie nur irgend möglich über das Schachspiel zu erfahren. Dies ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Rüstzeuges jedes aktiven Schachspielers.Das häusliche Training soll die eigenen schachlichen Fähigkeiten fördern und weiterentwickeln. Welche Fähigkeiten sind nun für den aktiven Turnierspieler besonders wichtig? Es gibt viele Kriterien. Eine gute Stellungsbeurteilung, präzise Variantenberechnung, die Konzeption eigener stellungsgemäßer Pläne und das sichere Erkennen von Kombinationen sind enorm wichtig. Ein gut gestaltetes Training sollte diese Fähigkeiten gezielt fördern und verbessern.Jeder Zug in einer Schachpartie sollte im Idealfall einem bestimmten Ziel untergeordnet sein. Die Fähigkeit, den Denkvorgang einem bestimmten Ziel unterzuordnen, bezeichnet der Autor als »Schach-Denktechnik«. In vielen Schachbüchern ist kaum etwas darüber zu erfahren, wie der Denkprozess während einer Schachpartie konkret abläuft. Die Empfehlungen der Experten beschränken sich darauf, die Ziele der gedanklichen Anstrengung anzugeben: Die Stellung einzuschätzen, Kandidaten-Züge auszuwählen und schließlich unter den Kandidaten-Zügen den geeignetsten Zug festzulegen.Aber darüber, wie man denken soll, um diese Ziele zu erreichen, wird nicht geredet. Das heißt, jeder Schachspieler spielt die Züge nach eigener Vorstellung, entwickelt seine persönliche Weise der Problemlösung und eignet sich somit seine eigene individuelle Denktechnik an. Es lassen sich aber Kriterien finden, die allen erfolgreichen Denktechniken gemeinsam sind:
Auf dieser CD steht nun die Denkmethode im Mittelpunkt, die vom Autor selbst ausgearbeitet und an Hand vieler Partien von Spitzenspielern überprüft wurde. Bei der Bangiev-Denkmethode (im Folgenden abgekürzt B-Methode genannt) geht es vor allem darum, sich in beliebigen Stellungen mit der gleichen Denkmethode und den gleichen Fragen zu orientieren. Man bemüht sich in jeder Stellung, zuerst die Ziele zu setzen und danach das Mittel zu finden, diese Ziele zu erreichen. Das Verhältnis zwischen Zielen und Mitteln unterscheidet sich in den Partiephasen Eröffnung, Mittelspiel und
Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die mitgelieferte Datenbank »Training«. Anhand von typischen Beispielen wird die zuvor vorgestellte »Denktechnik« geschult und er Anwender muss zuerst versuchen, die Lösung selbständig zu ermitteln. Als Hilfe und Unterstützung sind immer wieder Trainingsfragen eingestreut. Die Partien in der Datenbank »Training« sind so kommentiert, dass die besprochene Denktechnik gefordert wird: Die Fragen werden gestellt, die Antworten sollen gefunden werden. Hilfen werden angeboten in Form sogenannter Trainingsfragen. |
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Endspiel