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Warum ist das Lösen von Schachaufgaben eigentlich so wichtig?
| Warum ist das Lösen von Schachaufgaben eigentlich so wichtig? |
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Beginnen wir mit einigen Überlegungen zum Schachtraining. Das Schachspiel ist ein Denksport. Jeder Zug ist bereits ein Produkt des Denkens, das Ergebnis einer gedanklichen Anstrengung.
1.Schachtraining 1.3.Ziele des Schachtrainings Die Ziele des Schachtrainings sollte man nach drei Aspekten gliedern. Aspekt 1. Die Ausdauer, bzw. der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung
Das Aspekt 2. Die zugrunde liegende Denktechnik
Schach ist ein Denksport. Bei jeder Sportart muss die ihr zugrunde liegende Technik trainiert werden. Beim Schachspielen ist es also das Denken, das systematisch trainiert werden muss. Das Verfahren, wie Züge gesucht, gefunden, geprüft und schließlich ausgewählt werden, nennt man Denktechnik. Kein Spieler kommt daran vorbei, die eigene Denktechnik zu entwickeln und systematisch aufzubauen. Die Beherrschung der Denktechnik, d.h. die Fähigkeit, den Überlegungsprozess bei der Suche von Zügen nach konkreten Regeln zu gestalten, ist die wichtigste Fähigkeit des Schachspielers und erfordert eiserne Disziplin.
Aspekt 3. Das Selbstvertrauen. Eine Schachaufgabe ist durch eine versteckte Lösung gegenzeichnet. Das Problem wird formuliert (Mattkombination, Materialgewinn usw.) und muss gelöst werden. Man benötigt die gedankliche Anspannung, um ein Problem zu lösen. Wenn das Problem gelöst ist, kommt naturgemäß die Entspannung. Man muss Probleme erkennen, lösen und damit den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung trainieren. Man trainiert, die gedankliche Spannung zu planen und sie zu halten, bis die Lösung gefunden wird. Die gefundenen Züge müssen - als Lösung - klar erkannt werden. Die richtige Lösung hat als Erfolgserlebnis eine positive endspannende Wirkung. Die darauf folgende Entspannung soll ermutigend auf den Trainingsablauf wirken und die Trainingsbereitschaft festigen. b) Das Lösen von Schachaufgaben trainiert die eigene Denktechnik. Man muss nach der Lösung suchen. Die dazu notwendige gedankliche Anspannung ist die Voraussetzung einer Denkmethode; man muss zuerst versuchen, sich über die vorliegende Stellung Klarheit zu verschaffen, und dann diese Information nach bekannten Methodiken erarbeiten. Man versucht, die Denkmethode anzuwenden, bis die Lösung gefunden wird. Wichtig: Die Lösung muss klar erkannt werden. Die richtige Lösung hat als Erfolgserlebnis auf die angewandte Denkmethode eine positive Wirkung und soll den Ablauf des Denkensprozesses festigen. Die ständige Wiederholung der Anwendung der Suchmethode wird durch die positiven Ergebnisse gestärkt. Fazit: Das Lösen von Schachaufgaben bietet zum Training der eigenen Denktechnik die besten Voraussetzungen: Damit trainiert man das eigene Denken zu steuern und zu kontrollieren.
c) Das Lösen von Schachaufgaben stärkt das Selbstvertrauen.
Jede Aufgabe ist eine Herausforderung. Wenn man versucht,
eine Aufgabe zu lösen, wird man dadurch herausgefordert: Schaffst Du
das? Jede Lösung wirkt auf das Selbstvertrauen. Wichtig! Die Lösung muss klar erkannt werden. Die richtige Lösung wirkt als Erfolgserlebnis außerordentlich positiv auf das eigene Selbstvertrauen. Wenn man ständig Schachaufgaben - und mit Erfolg - löst, stärkt die notwendige Kraft, in jeder Stellung alle Chancen nutzen zu wollen. a)Kinder sind schlechte Verlierer. Sie brauchen positive Emotionen. Das Lösen von Schachaufgaben stärkt das Selbstvertauen, was für Kinder von erstrangiger Bedeutung ist. b)Kinder spielen in der Regel zu schnell, weil sie nicht in der Lage sind, die gedankliche Anspannung zu planen und zu halten. Das schnelle Spielen kann die Beherrschung einer Denkmethode erheblich erschweren. Das Lösen von Schachaufgaben hilft Kindern, ihre Denkzüge bzw. gedankliche Spannungen zu planen.
c)Kinder kennen keine Denkmethode, sondern probieren Züge aus. Das Lösen von Schachaufgaben unter Anwendung einer Denktechnik hilft Kindern, eine Denkmethode zu beherrschen. 15. 04. 2008 Autor: Alexander Bangiev Kommentare Das Lösen von Schachaufgaben ist kein Selbstzweck und auch nicht der Königsweg |
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