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Die B-Methode

Die B-Methode beruht auf der Felderstrategie, die vom Primat der Felder ausgeht (deshalb "Felderstrategie"), funktioniert im Wesentlichen so, dass der Spieler zunächst diejenigen Felder, die von strategischer Bedeutung sind, suchen muss und erst danach diejenigen Züge, die dazu dienen sollen, diese Felder in Besitz zu nehmen. Das bedeutet, dass die Felder fast immer Vorrang haben. 

Das Prinzip

Das Prinzip lässt sich kurz so formulieren: Felder vor Zug. Die B-Methode ermöglicht es, die für die Verteidigung und den Angriff besonders wichtigen Felderzonen festzulegen und sich danach auf weitere Überlegungen in diesen Zonen zu konzentrieren. Die B-Methode einmal begriffen, bringt Ihnen in jeder Partie großen Nutzen. Das ist wertvoller als jedes noch so gutes Gedächtnis. 

Die Technik der B-Methode

Die Denktechnik der B-Methode ist in allen Phasen des Spiels dieselbe. Der Schwerpunkt liegt dabei darin, dass die Einschätzung der Stellung sich als logische Folge der Antworten auf 3 Fragen ergibt. Dabei werden viele schlüssige Faktoren der Stellung berücksichtigt, was zur Folge hat, dass die Berechnung von Varianten die Ausnahme ist und meistens unnötig!

Das Schachdenken

Die B-Methode fordert nicht das Gedächtnis sondern fördert Ihr Denken: Es sind immer dieselben wenigen Fragen, die Sie in jeder Phase des Spiels stellen und beantworten müssen. Die B-Methode vermittelt Regeln für das erfolgreiche Schachdenken, zielt  auf den denkenden Spieler selbst. Sie fördert die Selbstbeobachtung des Spielers. Der Spieler soll lernen, seine eigenen Denkabläufe zu beobachten, zu prüfen und zu steuern, wobei ihm durch die B-Methode die Kriterien für ein richtiges Denken gegeben werden.

Die Denktechnik

Die B-Methode stellt ein Instrumentarium für den Aufbau der eigenen Denktechnik dar, die es jedermann ermöglicht, selbst, ohne fremde Hilfe, zu agieren und außerdem die eigene Denktechnik systematisch zu trainieren. Wenn ein Spieler sich stets bemüht die B-Methode anzuwenden, immer wieder erst die Felder in Betracht zu ziehen und  danach die Züge, wird seine Fähigkeit „feldmäßig“ zu denken, immer fester und stärker. Mit der Zeit, abhängig vom Training, wird die Fähigkeit „feldmäßig“ zu denken eine Gewohnheit werden. Man merkt nicht mehr, wie man denkt, sondern konzentriert sich völlig auf die Stellung, auf die bevorstehenden Aufgaben.